Haudegen

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DIE LIEDERMACHER MIT DEN TÄTOWIERTEN HERZEN SIND ZURÜCK:
HAUDEGEN BRINGEN IHR NEUES ALBUM „EN GARDE“

Vor etwas mehr als einem Jahr ist ihr Debütalbum „Schlicht & Ergreifend“ auf Anhieb von 0 auf 9 in die deutschen Charts eingestiegen. Sie blieben insgesamt 23 Wochen lang in den Top 100 und überzeugen seitdem einen Skeptiker nach dem anderen: HAUDEGEN bringen das Feuilleton zum Schnurren, freuen sich über einen YouTube-Channel mit knapp 6 Millionen Aufrufen, sitzen bei Markus Lanz, kochen zum Muttertag beim ‚Promi-Dinner’ und spielen auf Einladung des Bundesverbands der deutschen Zeitungsverleger auf der Verleihung des Bürgerpreises gegen rechte Gewalt. Jetzt erscheint HAUDEGENs zweites Album: EN GARDE.

„DAS HIER IST EINZIGARTIG, EHRENHAFT, AUS GOLD. DIESE ZEILEN STECKEN VOLLER MUT UND STOLZ.“ Wir rufen was ins Leben

EN GARDE ist ein kraftvolles, selbstsicheres Rockalbum mit Texten, die sich nicht hinter Riffs zu verstecken brauchen – im Gegenteil: »Musikalisch ist es die logische Konsequenz aus unserem letzten Album. Wir wollten unseren Hörern diesmal noch mehr zutrauen. Unsere Texte sind lyrischer geworden, teilweise zweideutiger. Die Balance zu finden, kann in fünf Minuten funktionieren, manchmal ist es richtig Arbeit. Aber wir verstehen uns ja tatsächlich als Liedermacher – das fliegt einem nicht immer zu. Unser Antrieb ist der Respekt, den wir vor Menschen haben, die schwere Schicksale meistern, aber auch vor legendären Künstlern wie Klaus Lage oder Reinhard Mey.« Letzteren kennt Hagen Stoll schon ewig. Genau genommen, seit er in den 90ern in den Hansastudios gleichzeitig putzte und produzierte. Mey und Stoll waren sich sofort sympathisch und tauchten auf den Platten des jeweils anderen auf. Während Hagen auf „Flaschenpost“ im Song „Narrenschiff“ zu hören ist, sprach Reinhard das Intro der Rilla-Scheibe „Zeitgeist“. Die Musiker schätzen einander und so war es für Mey selbstverständlich, 2012 TINTENFASS & FEDER einzusingen: »Wir haben in alten Hansa-Zeiten manches Mal Studiotür an Studiotür gesungen und in den Pausen miteinander geredet, gelacht und die Musikwelt neu erfunden. Neulich haben Hagen Stoll und Sven Gillert mich zu einem Gastauftritt für ihr neues Album eingeladen. TINTENFASS & FEDER heißt die Ballade, die wir uns geteilt haben. Es war ein glückliches Wiedersehen und eine Freude.« Liedermacher unter sich. Auch wenn HAUDEGEN die moderne Seite abdecken und sich aus verschiedenen Genres bedienen – der Anspruch hinter dem Wort ist tatsächlich der Gleiche.

„SCHAU WEG, SIEH NUR NICHT GENAUER HIN, IST ALLES HALB SO SCHLIMM. WER HEUT NICHT VERLIEREN KANN, VERDIENT ES NICHT, ZU GEWINNEN.“ Tintenfass & Feder

EN GARDE ist rockiger und energiegeladener als sein Vorgänger, aber der Titel ist keineswegs kämpferisch gemeint, sondern vielmehr eine Aufforderung dazu, wachsam zu sein. Der Aufruf, sich bereitzuhalten für ehrenhafte Taten. »Ich muss dabei immer an die drei Musketiere denken«, schmunzelt Hagen. »Nur das wir eben zwei sind. Aber eben ZWEI FÜR ALLE.« Das Grafik-Konzept stammt wieder vom kongenialen zweiten HAUDEGEN, Sven Gillert, während Stoll, der ehemalige Graffiti-Künstler, den Titel-Schriftzug entworfen hat. EN GARDE konnte vielleicht auch deswegen bunter und facettenreicher gelingen, weil die beiden sich noch wohler in ihrer Welt fühlen. Beide berichten, dass der Druck beim Debüt viel größer war. Nach dem überragenden Erfolg des ersten Albums fühlte sich die Produktion des Nachfolgers regelrecht unbeschwert an. Ganz im Gegensatz also zu anderen Künstlern, für die das zweite Album oft heikel ist. Diese Bürde empfinden HAUDEGEN nicht, weil sie sich ausschließlich dafür interessieren, Musik zu schreiben, die wahrhaftig ist und einen Wert hat. Alles andere ist Nebensache.

„ICH HAB WOHL FEHLER GEMACHT UND SIE ALS SOLCHE ERKANNT – DOCH BIN SO DER VOLLKOMMENHEIT ETWAS NÄHER, ALS EIN FEHLERLOSER MANN.“ Der fehlerlose Mann

In DER FEHLERLOSE MANN sprechen HAUDEGEN das erste Mal in einem Song darüber, dass sie zwar Fehler gemacht haben, daraus aber auch gelernt. Im gleichen Maße, wie manche Medien ihre Gier nach der brisanten Jugend im ‚Problemstadtteil’ Marzahn abgearbeitet haben, darf auch für die beiden Männer das Thema Vergangenheit endlich ruhen. Das öffnet den Blick für die Gegenwart. ICH GEB DIR MEHR VON DEM zeichnet das Bild von Mutter und Tochter, die das gleiche Los ereilt: Hartz 4. Inspiriert vom Silly-Song „So ‘ne kleine Frau“, dokumentieren HAUDEGEN den Generationskonflikt, respektieren die Stärke der Frauen und beleuchten behutsam und ohne erhobenen Zeigefinger, wie wichtig gute Vorbilder sind. In ALLES ERLEBT erkennt man deutlich die Technik, mit der HAUDEGEN sich den Titel neue Liedermacher verdient haben. In Hip-Hop-Manier komponieren HAUDEGEN ihre Werke, indem sie Sounds und Melodien aus allen Genres sammeln – in diesem Fall sogar aus Urban und Modern Soul – und sie für sich sampeln. Aus der Kombination heraus entstehen völlig neue Songs. Bemerkenswert ist aber nicht nur ihre Technik oder ihre soziale Ader, sondern vor allem die Tatsache, dass sie kein Blatt vor den Mund nehmen. Sie können eine Ballade wie WECK MICH AUF, auf dem das Slovak National Symphony Orchestra brilliert, ebenso glaubwürdig vertreten, wie die erste Single WIR RUFEN WAS INS LEBEN, die sich selbstbewusst und lauthals auf die Brust trommelt. HAUDEGEN haben keine Angst dort hinzugehen, wo es wehtut; anzupacken, was keiner anfassen möchte und auszusprechen, was keiner hören will. So wie in HÖLLE, das sicher nicht nur Gillert und Stoll aus der Seele schreien wird. Das Lied platzt vor Verzweiflung. Es tobt förmlich – es tut gut, seine Gefühle herauszubrüllen, anstatt sie zu schlucken. Das beruhigt die Nerven. »Manche Songs schreibt man, manche kotzt man aus«, bringt Sven es auf den Punkt.

„IHR SEID DAS RÜCKGRAT, MEIN DICKES FELL. IHR SEID MEIN ANKER, HALTET FEST AN UNSERER WELT.“ Familie

Neben ihrer privaten haben HAUDEGEN noch eine weitere Familie gegründet. Weil sie den Begriff „Fan“ nicht mögen, haben sie ein angemesseneres Wort für die verschworene Gemeinschaft gefunden, deren gemeinsamer Nenner die Liebe zur Musik von HAUDEGEN ist, die einander aber viel mehr bedeuten. Diese „Familie“ bekam zum Beispiel EN GARDE noch vor der Plattenfirma zu hören – eine außergewöhnliche Geste. Die Mitgliedschaft ist natürlich umsonst und ein eigenes soziales Netzwerk nur für die „Familie“ in Planung. Und die Familie liebt ihre HAUDEGEN dafür. Das zeigen unzählige Mails, die meistens mit den Worten „Ich möchte mich bei euch bedanken“ anfangen und mit der Bitte, dass sie niemals aufhören mögen, enden. Die Menschen fühlen sich von den beiden Männern und ihren Liedern verstanden und akzeptiert. Hagen und Sven wissen genau, dass das Verantwortung mit sich bringt und sie fühlen sich ihr gewachsen. Weil sie keine Rollen spielen müssen und einfach sind, was sie sind: Aufrichtige Musiker mit tätowierten Herzen.

„DAS IST BEDINGUNGSLOS UND OHNE KOMPROMISS. NENN ES WAHRHAFTIGKEIT IN WORT UND BILD. DAS IST FÜR MENSCHEN MIT ECKEN UND KANTEN, MIT DENSELBEN GEDANKEN.“
Wir rufen was ins Leben

EN GARDE erscheint am 14.09.2012 als Digipack inklusive einer außergewöhnlichen Dokumentation: HAUDEGEN haben während der Produktion des Albums einem Filmteam Zugang gewährt und für die DVD Material freigegeben, das kaum ein Geheimnis ungelüftet lässt. Professionell und privat.

EN GARDE kommt außerdem als Standardversion mit 14 Tracks und als limitierte Edition in einer hochwertigen Holz-Box mit signierten Haudegen-Wandbildern, grossem Logo Sticker, Zollstock und beigelegtem CD-Rohling „Ein Duzend“ für 12 neue Haudegen Songs, welche monatlich via Download step-by-step veröffentlicht werden . Die Käufer bekommen Zugang zu einem Forum, in dem sie monatlich Themenwünsche für Songs posten können.
HAUDEGEN schreiben jeweils einen Song, den es für die Besitzer der Edition zum Gratis-Download gibt. Das bedeutet zwölf unveröffentlichte Lieder.

Die Tour wird „EN GARDE – Die Letzten unserer Art“ heißen und ab Oktober 2012 zunächst zwölf Termine umfassen.
Nach dem ausverkauften Auftritt in der Berliner Passionskirche im Dezember sind drei weitere Kirchenkonzerte in Berlin, Bochum und Leipzig geplant.

Das Deutschrockfestival in Nauen bei Berlin